Planarchiv

1904 wurde das Planarchiv als separate Sammlung des Staatsarchivs eingerichtet. Den Grundstock bildeten die Pläne des Baudepartements, die im selben Jahr abgeliefert wurden. Hinzu kamen einige Jahre später substanzielle Erstablieferungen des Vermessungsbüros (die Pläne von Rudolf Falkner und Ludwig H. Löffel), des Finanzdepartements, der Basler Strassenbahnen, des Gas- und Wasserwerkes und weiterer Institutionen. Die ältesten Pläne reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Der weitaus grösste Teil stammt aber aus der zweiten Hälfte des 19. sowie aus dem 20. Jahrhundert.

Seiner Natur nach ist das Planarchiv ein integraler Teil der staatlichen und privaten Archivbestände, der aus praktischen und konservatorischen Gründen separat geführt wird. Zur Zeit umfasst es ca. 40'500 Pläne und 45'000 Microfichen von Plänen der Hauptabteilung Hochbau des Hochbau- und Planungsamtes (Baudepartement). Es enthält neben Karten und Plänen von Basel und Umgebung, Kataster-, Vermessungs- und Projektpläne, Pläne zu Architekturwettbewerben sowie Detailpläne älterer Häuser und Gebäude. Hinzu kommen Pläne aller Art aus diversen Privatarchiven, im wesentlichen aus Nachlässen von Architekten. Bedacht werden muss, dass sich auch in den Beständen von Haupt- und Nebenarchiven weitere Pläne befinden.

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